Mate trinken, Rosario erkunden, Spanisch lernen - diese und noch viele weitere Aktivitäten prägten unsere Zeit als Austauschschüler im Orientierungscamp in Rosario. Was sonst noch alles passiert ist? Lest selbst
Nach dem Flug von Frankfurt nach Buenos Aires ging es für uns Austauschschüler erstmal mit dem Bus nach Rosario, der drittgrößten Stadt Argentiniens. Die vierstündige Fahrt verging mit Spielen, vielen guten Songs und ein bisschen nachgeholtem Schlaf auch ganz schnell. Und schon waren wir bei unserer Unterkunft, dem Obergeschoss einer sehr schönen Schule im Zentrum Rosarios angekommen. Dort konnten wir uns erst mal entspannen und sahen all die anderen Teilnehmer des Camps, aus der Schweiz, Belgien, Italien und Deutschland zum ersten Mal. Über den Abend lernten wir uns alle besser und besser kennen, spielten Spiele wie Impostor oder ein belgisches Kartenspiel und probierten zum ersten Mal Mate Tee, eine argentinische Spezialität. Obwohl der Abend schon sehr schön verlief fielen wir alle nach einem wunderschönen Sonnenuntergang schon früh in unsere Betten, da wir doch von der Reise noch etwas erschöpft waren.
Am ersten Tag konnten wir erste einmal ausschlafen und nach dem Frühstück begann auch schon der Spanischkurs. Dort wurden wir dann in zwei Gruppen abhängig vom Sprachniveau eingeteilt und begaben uns dann, nach dem Wiederholen einiger Basics in den Park um dort zu Picknicken. Nach ein paar Spanischspielen ging die Stadttor auch schon weiten indem wir das das grosse Monument inmitten der Stadt bestiegen. Dort hatten wir dann eine unglaublich schöne Sicht auf ganz Rosario und auch den Fluss Parana. An diesem entlang sind wir anschließend auch ein bisschen spaziert bis wir zu einer alten Kirche gekommen sind. Nach dem Besuch dieser ging es dann auch schon wieder zurück in die Unterkunft.
Tag zwei begann für uns mit einem Workshop zum Thema Erwartungen und Ängste bezüglich der Zeit in Argentinien. Es war sehr spannend die Meinung jedes Einzelnen aus verschiedenen Umgebungen kennenzulernen und dadurch noch aus einem ganz anderen Blickwinkel auf das Auslandsjahr zu schauen. Anschließend ging es für uns mit dem Bus einmal quer durch die Stadt zu den beiden großen Hauptfußballclubs. Bevor wir aber einen Blick auf das Stadion in rot schwarz der “Newell’s Old Boys” werfen konnten gab es erstmal einen Picknick-Zwischenstopp im nahegelegenen, echt schönen Park. Nach dem ersten Fußballstadion ging es gleich weiter zum nächsten: das Stadion des “Club Atlético Rosario Central”. Dort haben wir erstmal eine Stadiontour bekommmen und durften uns auf den Auswechselbänken ein wenig entspannen. Da es den ganzen Tag über schon sehr schwül war endete der Tag mit einem starken Gewitter welches sehr beeindruckend zum Beobachten war.
Nun war auch schon der letzte volle Tag des Orientierungscamps angebrochen. Nach der Spanischstunde und dem Workshop ging es wieder los nach draußen in die Stadt. Dort haben wir dann dem Planetarium einen Besuch abgestattet und dort die wirklich spannende und auch interaktive Ausstellung bewundert. Im Anschluss nahmen wir noch an einem Tanzkurs teil in welchem uns die Typischen argentinischen Tänze vorgeführt und so gut wie es eben ging beigebracht wurden. Nach der letzten Spanischstunde machten wir einen Spaziergang zur Eisdiele wo wir unsere neu erlernten Spanischkenntisse gleich beim Bestellen anwenden konnten. Nach dem Burgerabendessen konnten wir unsere Freizeit selbst bestimmen und noch die letzten Stunden mit unseren neu gewonnenen Freunden verbringen.
Da mein Gastfamilie zwei Flugstunden von Rosario entfernt in Mendoza wohnt ging es für mich schon in der selben Nacht weiter. Die meisten anderen verbrachten den Sonntag aber noch zusammen mit den anderen Gastfamilien in Rosario.